Anti-Rassismus-AG gestaltet Anne-Frank-Tag 2017 am PWG

Zum 75. Geburtstag des inzwischen weltberühmten Tagesbuchs von Anne Frank fand in diesem Jahr zum ersten Mal bundesweit an Schulen der Anne-Frank-Tag statt. Am PWG entschieden die Schüler der Anti-Rassismus-AG sich dafür, teilzunehmen und dieses wichtige Thema in die Schule zu tragen.

Im Zentrum des Anne-Frank-Tages am PWG sollte neben der Information über Anne Frank auch die Übertragung der Thematik ins Hier und Jetzt und die Frage danach stehen, in was für einer Gesellschaft wir leben möchten.

Am 12. Juni 1942 bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt, welchem sie während der Zeit, in der sie sich mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten in einem Amsterdamer Hinterhaus verstecken musste, ihre Erlebnisse, Gedanken, Träume und Ängste anvertraute. Als einziger Überlebender der Familie Frank veröffentlichte ihr Vater Otto Frank nach seiner Befreiung aus einem Konzentrationslager dieses Tagebuch auf Wunsch seiner Tochter.

Die Schüler der Anti-Rassismus-AG bereiteten vielfältige Angebote vor, die von vielen PWG-Schülern vor Unterrichtsbeginn und in den großen Pausen wahrgenommen wurden. Auch während der Unterrichtszeit besuchten zahlreiche Klassen die Aktionsräume. Hier wurden unter anderem ausgewählte Passagen aus dem Tagebuch der Anne Frank vorgelesen, über das Leben von Anne Frank und die Judenverfolgung in der NS-Zeit diskutiert und zahlreiche Infoplakate studiert. Wer zu Hause weiterlesen wollte, konnte sich die Anne-Frank-Zeitung und weiteres Material des Anne-Frank-Hauses (https://www.annefrank.de/) mitnehmen. Außerdem hatten die Schüler Gelegenheit darüber zu sprechen, wo und aus welchen Gründen noch heute Menschen verfolgt werden und was es für diese bedeutet, alles Bekannte und Vertraute hinter sich lassen zu müssen.

Ein Höhepunkt insbesondere für die jüngeren Schüler war das „Kofferpacken“. Sie wählten aus einem großen Angebot aus Gegenständen aus, was sie selbst mitnehmen oder zurücklassen würden, wenn sie plötzlich mit ihrer Familie ihre Heimat verlassen müssten. Dabei entstanden intensive Diskussionen.

Das große Interesse und durchweg positive Feedback der Schüler haben gezeigt, dass die Geschichte von Anne Frank sie stark berührt hat und sie für ein offenes, tolerantes und vorurteilsfreies Miteinander sensibilisieren konnte.

Weitere Informationen zum Anne-Frank-Tag gibt es  unter www.annefranktag.de

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