PWG-Basketballerinnen: 12. Platz beim Bundesfinale in Berlin

Müde aber zufrieden sind die Basketballerinnen des PWG Louisa Kraus, Elena Wonner, Elena Funk, Milena Tinnes, Janna Herzog, Julia Wolff, Lisa Boldt, Alisha Herzig, Finja Lui mit ihren Betreuerinnen Gabi Husung und Anne Reidenbach mittlerweile vom Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ aus Berlin zurückgekehrt. Hinter ihnen liegt eine ereignisreiche und erfolgreiche Woche.

Nach der ganztätigen Anreise mit dem ICE stand am darauffolgenden Morgen als erste Begegnung das Gruppenspiel gegen Bremen auf dem Spielplan. In dem mit Sportschulen und Basketballinternaten hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld erwartete Trainerin Anne Reidenbach im ersten Spiel mit Bremen einen schlagbaren Gegner auf Augenhöhe.

Bereits im Landesfinale konnten die PWG-Spielerinnen mit dem Sieg gegen das Leibniz-Gymnasium St.Ingbert ihre starke Verteidigungsleistung unter Beweis stellen. Im Spiel gegen Bremen zeigte sich diese Stärke erneut. Über eine konsequente Verteidigung kamen die PWGlerinnen schnell ins Spiel, eroberten zahlreiche Bälle und punkteten im Schnellangriff immer wieder über Finja Lui, Lisa Boldt und  Julia Wolff. Am Ende stand ein deutlicher 42-17 Erfolg.

Gegen zwei deutlich stärkere Teams, den späteren Vizemeister Hessen und eine Sportschule aus Sachsen-Anhalt,  gab es anschließend zwei deutliche Niederlagen. Trotzdem konnten die Spielerinnen mit ihrer Leistung mehr als zufrieden sein. Das Ziel des Tages wurde mit dem Sieg gegen Bremen und Platz 3 in der ersten Gruppenphase erreicht. Dies bedeutete, dass das PWG am zweiten Wettkampftag gegen Hamburg und Thüringen antreten musste, bevor es dann in die Platzierungsrunde ging.

Gegen Hamburg entschied am Ende die Trefferquote beider Mannschaften über Sieg und Niederlage. Den PWGlerinnen gelang es, über den gesamten Spielverlauf deutlich mehr Wurfgelegenheiten als die Gegnerinnen herausspielen – häufig hatten sie jedoch Pech im Abschluss. Die Hamburgerinnen hingegen zeigten sich von Beginn an treffsicher, sodass das PWG sich mit 20-25 geschlagen geben musste. Nun musste ein Sieg gegen Thüringen her, um die Chance auf eine Platzierung unter den ersten 12 zu wahren. Hier waren es die PWGlerinnen, die in einem knappen Spiel die Nerven behielten, und es am Ende mit 17-13 für sich entschieden.

Mit diesem zweiten Sieg war die Enttäuschung über die knappe Niederlage gegen Hamburg verflogen. Gegen Brandenburg ging es nun im Platzierungsspiel um Platz 11 oder 12. Leider gab es dort eine unglückliche Niederlage, sodass das PWG sich als 12. aus dem Turnier verabschiedete.

Neben den sportlichen Wettkämpfen kam auch das Rahmenprogramm bei dem Hauptstadtbesuch nicht zu kurz. Trotz des kräftezehrenden Spielpensums brachten die Spielerinnen genug Energie und Motivation auf, um am Abend sowie früh am Morgen mit Freude und Interesse die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Berlin zu erkunden. Highlights waren der Besuch der saarländischen Vertretung mit allen weiteren saarländischen Teams sowie eine Besichtigungstour im Bundestag. Und für das Bummeln und Shoppen blieb beim ereignisreichen Besuch in der Bundeshauptstadt auch noch ein wenig Zeit.

Insgesamt war es eine tolle Woche, die allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben wird!

Anne Reidenbach

 

Das PWG-Team in Berlin - obere Reihe von li. nach re.: Elena Funk, Finja Lui, Anne Reidenbach, Louisa Kraus, Milena Tinnes, Janna Herzog

untere Reihe von li. nach re.: Lisa Boldt, Elena Wonner, Julia Wolff, Alisha Herzig

 

 

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